03.02.2004

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Fotos:Tomo Polic

 

Die Maus fand ihr neues Zuhause, zunächst im Regal. Sie hat ihren Platz zwischen zwei gutgelaunten, jubelnden Männer (von denen einer Indianer - Häuptling zu sein scheint), die den Eindruck erwecken als würden sie jeden beschützen wollen. Und so eine rote Maus ganz besonders gerne. Zwischen den zwei starken Männern sieht die kleine rote Maus plötzlich ganz groß aus. Weil sie sich sicher fühlt. Und glücklich ist.

Im Hintergrund sieht man den kleinen Charlie Chaplin und die Jungfrau Maria, die ja ganz in der Nähe ist: inkognito sozusagen, kopflos, nur schwer zu erkennen. Es kann also wirklich nichts passieren.

 

Die zwei gutgebauten Männer sind Catcher und ein Geschenk von Kristian. Torsten, oder To, schenkte mir zum Geburtstag die Figur des Lucky Luke samt seinem Pferd Jolly Jumper, in der Begleitung seines Hundes. Torsten war wahrscheinlich der erste Deutsche, den ich hier, 1989 in Frankfurt kennengelernt habe.

Wenn man jung ist, ist die Musik das Wichtigste. Wir hörten ähnliche Musik und haben uns sofort gut verstanden.

Mit Torsten und Kristina war ich dann zum ersten Mal im Elfer, damals noch neben der Batschkapp, in Eschersheim, U-Bahn Station „Weißer Stein“. Im Elfer liefen „Indie“-Musikvideos, es war laut. Ich trank zum ersten Mal ein Weizenbier. In Jugoslawien gab es so etwas nicht. Eine Scheibe Zitrone, im Bier? Verrückt! Das wurde für mich ein unvergessliches Ereignis, nach nur zwei Bier sahen die Welt und die „Indie“-Videos schon ganz anders aus.