26.01.2004

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Fotos:Tomo Polic

26.01.2004

 

Vollversammlung. Annette erzählte mir, dass sie Stepptänzerin ist. So wollte ich eigentlich etwas über den Stepptanz schreiben. Etwas über Fred Astaire, oder die steppenden Iren, Scorseses „New York, New York“ mit Robert de Niro und Lisa Minelli, Fellinis „8 ½“ mit Claudia Cardinale und Marcello Mastroianni. Dass das Steppen harte Arbeit sei, wollte ich schreiben. Es ist aber alles, wie oft im Leben, doch noch anders geworden.

 

 

Der Raum 301 befand sich in Hausen. Das war der Seminarraum des Kunstgeschichtlichen Instituts. Er war ganz klein und fast immer überfüllt. In dem Gebäude befanden sich auch das Max-Planck-Institut und eine Telefon-Marketing-Firma. Draußen vor der Tür haben die Mitarbeiter der Telefon-Marketing Firma einen Joint geraucht. In der Umgebung gab es einen Friedhof, einen Studentenwohnheim, zwei Schwimmbäder, die Brotfabrik und die Melo-Bar. Man konnte das Institut mit den Linien U6 und U7 erreichen.

 

Mindestens zwei Dozenten hatten ein Auto der Marke Alfa-Romeo.

Das fand ich sehr interessant. Meine Tochter sagte einmal, auf der Treppe im Inneren des Gebäude: „Hier sieht es aus wie in einer

U-Bahn-Station.“